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[Teaser] Neue Welt im Neuen Jahr

  • Ersteller
    Thema
  • #11737
    Der Wandler
    Teilnehmer

    “Einst zerbrach die Welt, wie wir sie kannten. Doch aus den Trümmern einer schwindenden Hoffnung erhob sich die Menschheit erneut. Stück für Stück erkämpfte sich die Gesellschaft ihren Weg zurück und begrub dabei die Trümmer einer alten Welt unter dem neuen Glanz einer friedlichen Gesellschaft. Sitte, Moral und Etikette sind es schließlich, die uns von den einfachen Tieren unterscheiden und denen wir es verdanken auch heute noch diese Welt und all ihre Geheimnisse zu bewundern. Doch was wäre, wenn diese Welt, wie sie und ich sie wahrnehmen, nur ein kleiner Teil der ganzen Wahrheit ist?”

    Prof. Arnulf Seidenzerrer, Begrüßung in der Vorlesung ‘Grundlagen der Bizarromantik’ an der Universität Plöckingen

     

    Willkommen in einer neuen Welt! Oder besser gesagt einer neu wieder entdeckten Welt. Für jeden von euch, der das Zitat des werten Herrn Professor als interessant empfindet und Lust hat in eine neue und(soweit ich weiß) bisher unentdeckt Spielwelt einzutauchen, habe ich gute Neuigkeiten.

    Ohne den Namen oder schon zuviel zu verraten, beschreibt sich das Setting selbst in etwa so:
    “Die bizarren Visionen eines Tim Burton treffen auf die viktorianische Gemütlichkeit eines Dickens, den Gothic Horror einer Mary Shelley und die düstere Atmosphäre der „Stadt der verlorenen Kinder“.”

    Und soweit ich das beurteilen kann, trifft es das schon ganz gut. Nebst bizarren Schausplätzen auf einer seltsamen und fremden Welt, sind die Themen allerdings sehr Ernste. Horror, Tragik, Verlust, Tod und Verantwortung sind die zentralen Elemente, allerdings wird es auch Action, Kämpfe und Investigation geben.

    Konzipiert wird das Ganze als wiederkehrendes Angebot. Das soll heißen, wenn es Interesse gibt und sich Spieler finden, wird die Geschichte auch regelmäßig fortgesetzt. Dabei ist es durchaus möglich, wenn nicht gar ein wenig erwünscht, dass auch die Spieler wechseln und neue Figuren in den bestehenden Plot eintreten. Ziel soll es sein, die Welt mit Leben zu füllen.

    Und hier kommt ihr ins Spiel, liebe zukünftige Freiwillige. Wenn auch gleich bisher absichtlich noch große Teile im Dunkeln belassen wurden, möchte ich motivieren ein Teil der Sache zu werden. In den nächsten Wochen werde ich immer wieder neue Informationen über die Welt, ihre Bewohner und anderes Wissenwertes offenbaren.

    Vermutlich wird es aber wegen der Vorbereitungen und auch anderer Termine erst Anfang 2023 losgehen.

    Gerade deswegen freue ich mich falls sich schon vorab Interessierte finden, die direkt sagen: Ja da bin ich dabei!

    Bei unverbindlichen Fragen muss sich keiner zieren und kann mich direkt anschreiben. Ich freue mich darauf ein ganzes Universum vor euch auszubreiten und nach und nach mit Licht zu füllen.

    Lasst uns gemeinsam in dieser neuen Welt wandeln…

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    • #11782
      Der Wandler
      Teilnehmer

      „Als der Planet Kurip-Aleph in den Vorblinden Tagen zerbrach, zerbrach mit ihm auch die Hoffnung vieler seiner Bewohner. Doch statt dem endgültigen Untergang, geschah etwas Unglaubliches. Die einzelnen Bruchstücke des Planeten blieben intakt und wurden von einem glühenden Nebel umgeben. Dieser Nebel, der heutzutage als Äther bekannt ist, scheint in gewisser Weise die einzelnen Schollen davor zu bewahren weiter voneinander weg zu driften. Verstehen Sie mich nicht falsch, es war eine Menge Arbeit nötig, Schweiß, Blut und Tränen, bis auf den Ruinen einer vergangenen Zivilisation wieder eine neue entstehen konnte. Damals war es unser geliebter späterer Kaiser Falian I., der den Menschen Mut zusprach. Unter seiner Führung gelang es den Äther zu bereisen und die verstreuten Schollen mithilfe von Ketten, Stahlseilen und großen Schiffen durch den Äther zu ziehen. Zu Beginn wurden die Schollen nur mit großen Ketten und Seilen zusammen gehalten. Erst später wurde der metallische Mast, der heute als das buchstäbliche Rückgrat des Kaiserreichs gilt konstruiert. Dies alles ist Geschichte, aber wenn wir verstehen wollen, was uns die Geschichte lehrt, dann sollten wir uns immer auf diesen Anfang berufen.“

      Prof. Viktor Underberg, Geschichtsprofessor an der Universität Suhdbrück

      So bizarr es auch klingt, die Welt, die einst Kurip-Aleph hieß, wurde in einem Krieg durch einen unbekannten Feind zerstört. Doch sollte das nicht das Ende sein. Welche Mächte auch immer ihre Finger dabei im Spiel hatten, Ihnen ist es zu danken, dass noch heute Leben auf Kurip-Aleph möglich ist. Und das Leben auf den Schollen ist vielfältig. Schon seit langer Zeit sind die Menschen nicht die einzige vernunftbegabte Spezies mehr. Neben Verbündeten von fremden Welten, die bereits vor den Blinden Tagen gute Freunde wurden, gibt es noch andere. Doch an dieser Stelle sei nur so viel gesagt: Unterschiedlicher könnten die Spezies nicht sein, die die Städte und auch die ländlichen Gebiete, der insgesamt 7 Schollen, bewohnen. Das Kaiserreich mit dem Namen Falianskoog, setzt sich aus den sieben Schollen zusammen, die insgesamt 14 Staaten beherbergt. Auf dem angehängten Bild kann man die sieben Schollen, sowie die Staaten erkennen. Wichtig sei hier an dieser Stelle zu sagen, dass jede der einzelnen Bruchstücke ihre eigene Atmosphäre und Schwerkraft zu besitzen scheint. Die meisten der Schollen haben ein eigenes Wasserkreislaufsystem, jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. Generell kann man allerdings sagen, dass sich die Vegetation und das Klima aber von Scholle zu Scholle deutlich unterscheidet.

       

      Dies ist nur ein kleiner Teil des Wissens, welches über diese neue Welt bekannt ist. Doch für heute soll dies genug sein. Schon in naher Zukunft werden wir noch ein bisschen mehr Licht in diese fremdartige Welt bringen. Ich hoffe allerdings, dass bereits dieser kleine Einblick Lust auf mehr macht.

       

      Bis dahin, wandle ich weiter in der Zwischenwelt

      Der Wandler

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    • #11832
      Der Wandler
      Teilnehmer

      “Es war ein Funke, der zu einem Feuer wurde, in dessen Licht all das gewachsen ist, was Du jetzt vor Dir siehst, mein Kind.”

      – Falian I. zu seinem sohn Falian II.

      Das Kaiserreich Falianskoog beherbergt schätzungsweise 700 Millionen Einwohner. Etwa 75% davon sind Menschen. Die anderen Spezies, die ebenfalls zur ‘Menschheit’ gehören sind die ursprünglich als Arbeiter erschaffenen Abara, die aus einer Katastrophe und Gentechnik entstandenen Brunad, die von einem Sumpfplaneten stammenden Sanherib und die Nachfolger einer alten Rasse,die sich einst mit den Menschen vermischte die Tel-Pathar. Trotz der offensichtlichen optischen Unterschiede leben diese 5 Spezies schon seit einigen hundert Jahren gemeinsam im Kaiserreich. Nachdem die Katastrophe eintrat war es Falian der erste, der zuerst die Hoffnung in den Menschen entfachte. Er schaffte es aus den Trümmern eine neue Gesellschaft aufzubauen, die sich vor allem auf Moral, Anstand und Etikette stützt. Diese Säulen sind es bis heute, die das Leben der Bewohner bestimmen.

      Von links nach rechts:

      Sanherib, Tel-Pathar, Mensch, Abara und Brunad

      Im Kaiserreich gibt es zwar unterschiedliche Stände, allerdings wird jeder Bürger als Gemeiner geboren und kann sich mit seinen Taten, seinem Wissen und Verdiensten nach oben arbeiten, um ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft zu werden. Der Bildungsstand ist relativ hoch, denn allein in Schelfberg, einem der größeren Staaten gibt es über 30 Universitäten. Oft sind diese Universitäten kleine Welten für sich und beherbergt nicht nur Vorlesungsräume, sondern auch eigene Sportplätze, Wohnheime, Aulen, Mensen, Cafés und sogar Geschäfte.

      „Wer die Universität bestanden hat, könnte auch sterben – gesehen hat er dann bereits alles.“

      – Falk Künzelsbauer, Dekan zu Leuterskoog

      Die Bewohner des Kaiserreichs legen besonders viel wert auf Etikette und den geregelten Umgang miteinander und so ist es nicht verwunderlich, dass ein System ersonnen wurde, den Stand seines Gegenübers leicht erkennen zu kennen. Um den Stand seines Gegenübers erkennen zu können, trägt jeder Falianskooger die nach dem Kaiser benannte Faliansblüte, die je nach Stand eine andere Farbe aufweist. Herren zeigen die Faliansblüte am Revers, während Damen sie am Handgelenk, am Hut oder in die Frisur eingearbeitet tragen. Die Farben der Stände sind weiß und rosa für den Adel, lila und blau für den Protegus sowie rot, orange und gelb für Bourgeoisie und Honoraten. Gemeine dürfen sich hingegen nur Blätter anstecken, wobei die Art des Blattes häufig auch den Beruf des Gemeinen ausdrückt, wie etwa ein Eichblatt für Schreiner oder ein Birkenblatt für Händler. Paria dürfen keine Blüten oder Blätter tragen, weswegen jene, die es versäumen, ihre entsprechende Blüte zu tragen, schnell in die Verlegenheit geraten können, krudeste Gerüchte über sich in Kauf nehmen zu müssen.

      Und als näschstes werden die verschiedenen Spezies im Detail vorgestellt werden. Doch dafür müsst ihr euch noch ein paar Tage gedulden.

      Bis dahin wandelt weiter in der Zwischenwelt

      Der Wandler

       

       

       

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